Grüne Hauptwege in Berlin: Hönower Weg

Ein Lebenszeichen von mir. Ich bin nur schon seit 4 Monaten auf Weltreise und es ist ganz wunderbar. Nun möchte ich endlich einmal ein paar Radtouren auf meinen Blog stellen, die ich vor meiner Abreise noch abgeradelt bin.

Los geht es mit dem Hönower Weg, einer weitere Tour der Grünen Hauptwege. Start der Tour ist der Märchenbrunnen, von wo aus ich mich durch meinen Lieblingspark, den Volkspark Friedrichshain, geschlängelt habe. Anschließend ging es durchs Bötzowviertel zum Anton-Saefkow-Park und weiter durch den Volkspark Prenzlauer Berg. Diesen Park bin ich bereits abgeradelt und liebe ihn jedes Mal. Er ist so schön ursprünglich. Und an diesem kalten Frühlingsmorgen war ich fast allein dort. Die kahlen Bäume hatte fast eine gewisse Romantik.

Danach fuhr ich vorbei am Sportforum Hohenschönhausen. Hier war ich noch nie und der Weg dort entlang war traumhaft. Asphaltiert und mitten durchs Grün. Berlin überrascht mich einfach immer wieder.

Am Ende kam ich auf die Orankeseestraße und radelte zum gleichnamigen See. Ich liebe es immer wieder hier. Einige wenige Ausflügler haben sich bei den kalten Temperaturen rausgetraut und ich konnte wunderbar radeln.

Ich fuhr weiter zum Ober- und zum Faulen See. Letzterer ist so naturbelassen und ruhig. Man kann auch hier kaum glauben, noch in Berlin zu sein.

Ich fuhr weiter durch Einfamilienhaussiedlungen und weiter zu den wohl bekannten Hochhäusern von Hohenschönhausen. Man kann finden was man möchte, aber auch diese Gegenden gehören zu Berlin dazu. Und es ist auch hier wirklich grün an jeder Ecke. Es gibt viele Parks und Grünanlagen. Von daher macht der Name Grüne Hauptwege wieder einmal seinem Namen alle Ehre.

Von der Bitterfelder Straße bog ich rechts ab und radelte entlang eines kleinen Grabens umgeben von Mehrfamilienhäusern. Sooooo grün! Am S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße steht ein Denkmal über ein Zwangslager für Sinti und Roma, was sich an dieser Stelle im 2. Weltkrieg befand.

Ich radelte weiter durch den Bürgerpark Marzahn und weiter zum Betriebshof Marzahn, wo ich auf den Wuhletalweg wechselte. Kurz vor Ende ging es dann nochmal durch ein zauberschönes, naturbelassenes Waldstück. Ein krönender Abschluss des Hönower Weges, der am U-Bahnhof Hönow endet.

Alles in allem war es mal wieder eine Radtour, die Berlin von einer anderen Seite zeigt. Sie verläuft überwiegend auf Nebenstraße, durch Wohngebiete und Parks. Daher auch gut für Familien geeignet.

 

Keine Lust alleine zu radeln?

Tine

Hi, ich bin Tine und gebürtige Berlinerin. Ich liebe es mit dem Fahrrad meine geliebte Heimatstadt zu erkunden und berichte auf meinem Blog darüber. Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah.

2 Kommentare:

  1. Immer interessant, welche Wege man in Berlin findet. Für mich als „Südlicht“ ist das terra incognita…

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