Update: Abendfahrt entlang der Lichtgrenze

Seit Wochen hört man von den Veranstaltungen zum Mauerjubiläum und wenn es dann aber soweit ist, hat man es dann doch irgendwie verdrängt. Wie bei Geburtstagen oder wichtigen Terminen. Zumindest geht es mir immer so.

So auch nun zum 25. Jahrestag des Mauerfalls, ich habe ja auch bereits davon berichtet. Auf dem Weg von der Arbeit zu einer Verabredung am Mehringdamm kam ich auf die verrückte Idee mit meinem Fahrrad am Brandenburger Tor entlang zu fahren.

Und als ich von weitem dann schon die illuminierten Ballons auf der Marschallbrücke sah, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich stieg kurzerhand von meinem Fahrrad ab und schaute mir die Ballons dann erstmalig in Natura an. Es war toll, wunderbar, faszinierend. Es herrschte eine ganz tolle Stimmung. Viele Menschen waren unterwegs – ob zu Fuß oder mit dem Rad. Überall blieben sie stehen, machten Fotos und spazierten weiter.

Da ich leider am kommenden Sonntag nicht in Berlin bin – meine Nichte wird 4, das sollte für das Fehlen entschuldigen 🙂 – wollte ich mir die Installation dann doch weiter ansehen und fuhr zum Brandenburger Tor, mitten ins Getümmel. Auch hier zahlreiche Menschen auf den Beinen. Alle irgendwie mit Freude unterwegs.

Über den Potsdamer Platz fuhr ich dann noch ein ganzes Stück entlang der Lichtgrenze. Toll.

Auf dem Heimweg vom Mehringdamm bin ich dann noch ein Stück an der Grenze von Kreuzberg zu Mitte entlang der Lichtgrenze gefahren. Von der Kommandantenstraße am Axel-Springer-Gebäude, durch die Brachfläche an der Alten Jakobstraße, über die Prinzenstraße und das Engelbecken.

Mein Highlight war wirklich die vermutlich weniger bekannte Ecke entlang der Berliner Mauer – das Engelbecken und der ehemalige Luisenstädtische Kanal. Hier sah es wirklich toll aus…

Nach der Prinzenstraße war leider mein iPhone-Akku alle. Sorry. Aber ich kann euch nur raten, schaut es euch an. Ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß, es ist ein Erlebnis…

Ein paar Impressionen zur Lichtgrenze




Sorry for die etwas schlechten Aufnahmen. Das iPhone eignet sich dann doch eher nicht für Nachtaufnahmen 🙂

Hi, ich bin Tine und gebürtige Berlinerin. Ich liebe es mit dem Fahrrad meine geliebte Heimatstadt zu erkunden und berichte auf meinem Blog darüber. Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah.

Tine

Hi, ich bin Tine und gebürtige Berlinerin. Ich liebe es mit dem Fahrrad meine geliebte Heimatstadt zu erkunden und berichte auf meinem Blog darüber. Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah.

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