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Ich bin ja immer auf der Suche nach Ausflügen und Radtouren in Berlin. Auch wenn ich hier geboren und aufgewachsen bin, gibt es noch so viel zu entdecken. Die Stadt ist einfach riesig und verändert sich so schnell. Da fiel mir passenderweise das Buch „52 kleine & große Eskapaden in und um Berlin“ von der lieben Inka von https://blickgewinkelt.de in die Hände.

Das Buch ist unterteilt in drei Bereiche: Kurze Abstecher für ein paar Stunden, längere Ausflüge und Kurzurlaube. Die Fotos machen Lust auf mehr, sodass man eigentlich am liebsten sofort losziehen möchte. Die Ausflüge und Spaziergänge sind gut beschrieben, eine Karte hilft bei der Orientierung. Die Ausflüge sind super vielfältig. Darunter u.a. Kaffeetrinken im schönsten Gewächshaus in Berlin,  oder ein Wochenendtrip mit Übernachtung im Baumhaus. Da ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Im Folgenden findet ihr meine Highlights des Buches, die ich so teilweise auch noch nicht kannte.

Die 10 schönsten Ausflüge in und um Berlin

Inhalt

  1. Sundowner auf dem Drachenberg
  2. Besuch des Botanischen Volkspark Pankow
  3. Dorfleben in Neukölln
  4. Mit dem Rikscha durch den Tiergarten
  5. In den Berliner Unterwelten
  6. Spazieren im Park Babelsberg
  7. Besuch in der Verbotenen Stadt
  8. Radtour um den Schwielowsee in Potsdam
  9. Mit dem Hausboot auf der Havel
  10. Übernachten im Baumhaus

1. Sundowner auf dem Drachenberg

Ich war schon oft im Grunewald und auch an der ehemaligen Abhörstation der USA auf dem Teufelsberg, aber auf dem Drachenberg war ich wahrlich noch nie. Man hat da auch gleich noch so einen tollen Ausblick auf die Umgebung und den Teufelsberg. Das sieht wahrlich traumhaft aus.


2. Besuch des Botanishen Volkspark Pankow

Die meisten kennen ja sicher den Botanischen Garten in Zehlendorf, dabei hat Pankow sein ganz eigenes Kleinod zu bieten. Er befindet sich hoch im Norden an der Blankenburger Chaussee und geht nahtlos in den Naturpark Barnim über. So kann man überlegen, ob man nur eine kleine Runde spazieren geht oder gleich eine größere Wanderung einlegt. Im schönen Café im Gewächshaus kann man zudem am Wochenende noch kötliche Kuchen verspeisen.

Lies auch: Radtour durch Pankow

48 Stunden Neukölln - Rixdorf

3. Dorfleben in Neukölln

Alte Bauernhäuser mitten in Neukölln? Als ich da zum ersten Mal war, konnte ich auch meinen Augen kaum trauen. Aber es ist wahr. In Rixdorf stehen noch viele alte Bauernhäuser und man mag kaum glauben, dass man noch in Berlin ist. Ein Saziergang durch die umliegenden Straßen rund um den Richardplatz lohnt sich. Im Café Rix kann man wunderbar draußen sitzen und das Treiben beobachten. Jedes Jahr zu „48 h Neukölln“ finden hier auch zahlreiche Veranstaltungen statt.

Lies auch: Radtour durch Neukölln

4. Mit dem Rikscha durch den Tiergarten

Warum nicht mal Touri in der eigenen Stadt? Berlin hat so viel zu bieten und doch macht man als Berliner viele Dinge irgendwie nicht. Das machen nur Touris. Wenn Tante Elke aus Gummersbach dann aber mal zu Besuch ist, ist das Touri-Dasein ja doch irgendwie ganz schön. Warum also nicht mal eine Dampferfahrt, Bustour oder eben Rikscha-Fahrt durch den wunderschönen Tiergarten. Helmut Milan bietet Rikscha-Touren in einer original aus Shanghai importierten Rikscha. Man wird hier aber nicht nur angenehm umher kutschiert, sondern bekommt noch viele tolle Infos und Insidertipps, die ma auch als Berliner noch nicht kennt.

Foto: Inka Chall

5. In den Berliner Unterwelten

Berlin hat nicht nur oberirdisch allerhand zu bieten, sondern eben auch unterirdisch. Der Verein Berliner Unterwelten e.V. hat sich diesen unterirdischen Erlebnissen verschrieben und bietet zahlreiche Führungen zu unterschiedlichen Themen an. Ob DDR Fluchttunnel, stilgelegte Bahnhöfe oder alte Bunkeranlagen – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die meisten Touren starten am S+U Gesundbrunnen. Tickets sollte man am besten vorab online kaufen.


Spaziergang durch Potsdam Babelsberg

6. Spazieren im Park Babelsberg

Der Park Babelsberg in Potsdam ist in vielerlei Hinsicht eine Reise wert. Zum Einen ist das Schloss Babelsberg ein Hingucker, darüber hinaus sind die geschichtsträchtige Glienicker Brücke, auf der im Kalten Krieg die berühmte Agentenaustausche stattfanden, sowie die schönen alten russischen Häuser einfach traumhaft. Und das zu allen Jahreszeiten. Der Park befindet sich direkt am Tiefen See und bietet viele Wanderwege. Wer möchte kann auch gleich noch weiter spazieren zum Neuen Garten.

Lies auch: Spaziergang durch Potsdam Babelsberg

7. Besuch in der Verbotenen Stadt

Über Jahrzehnte war nur wenigen Außenstehenden der Zutritt zu einem Teil der brandenburgischen Stadt Zossen gestattet. Mit dem Ende des Zweites Weltkrieges fiel Wünsdorf an die Rote Armee. Das Gelände wurde mit einer Mauer versehen und durfte nur noch von sowjetischen Soldaten betreten werden. Innerhalb des umzäunten Gebietes entstand ein sowjetisches Kleinod mit Krankenhaus, Kindergärten, Schulen, Theatern, Schwimmbädern, Geschäften und mehr. Zwischenzeitlich lebten bis zu 75.000 Militärangehörige mit ihren Familien vor Ort. Mit der Wiedervereinigung war jedoch auch das Schicksal der Sowjet-Soldaten besiegelt. Die Truppen zogen 1994 ab, seitdem steht das Gelände leer. Möchte man die „Verbotene Stadt“ besuchen, so ist dies nur mit einer kostenpflichtigen Führung möglich.

Du interessierst dich für Lost Places? Dann schau doch mal in mein Buch über Lost Places in Berlin.



Radtour Potsdam Schwielowsee

8. Radtour um den Schwielowsee in Potsdam

Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah. Eine Radtour um den Schwielowsee ist zu allen Jahreszeiten eine Reise wert. Der Weg ist nicht zu lang (ca. 16km), relativ flach und bietet zahlreise Möglichkeiten für Pause oder Einkehr. Im Strandbad Caputh fühlt man sich Dank der Liegen und Bast-Sonnenschirme wie im Urlaub, im Haus am See lässt es sich zünftig speisen oder wer mag, dem sei auch noch ein Abstecher ins bezaubernde Werder angeraten, welches auch ohne Baumblüte sehr pittoresk ist.

Lies auch: Radtour um den Templiner- und Schwielowsee und nach Werder

9. Mit dem Hausboot auf der Havel

Der wohl ultimative Raus-aus-dem-Alltag-Kurzurlaub. Auf einem Hausboot schein die Freiheit grenzenlos zu sein. Ein Wochenende genügt, um einfach mal so richtig runterzukommen. Die Auswahl an Hausboot-Arten ist auch groß. Wer es komfortabler mag, wählt ein BunBo (Bungalow-Boot) mit Dusche. Wer es rustikaler möchte, nimmt ein Naturfloß ohne fest Türen und mit Sägespähne Klo. Das Abenteuer bleibt aber so oder so einmalig. Lies hier Inka Bericht über einen Hausboot-Urlaub in Brandenburg. Ich war bisher nur in Berlin mit einem Floß unterwegs, Brandenburg steht aber auch oben auf der Liste.

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10. Übernachten im Baumhaus

Man muss häufig gar nicht weit fahren, um für ein paar Tage runter zu kommen. Ein Tapetenwechsel in Brandenburg entschleunigt sofort. Eine Übernachtung in einem Baumhaus verspricht dabei noch Abenteuer pur umgeben von toller Natur. Erleben kann man das u.a. im Biosphären-Reservat Schorfheide, genauer gesagt auf dem Bauernhof Gut Gollin in der Nähe der Stadt Templin. Tagsüber kann man hier den Bauernhof erkunden mit seinen zahlreichen Tieren, wie Hühner, Ziegen, Kühe und ein Schwein.

Foto: Inka Chall

Buchtipp: 52 kleine & große Eskapaden in und um Berlin

Diese und weitere Ausflüge in Berlin und Umgebung findest du in dem Buch „52 kleine & große Eskapaden in und um Berlin“. Es bietet detaillierte Berichte, Wegbeschreibungen, Kartenmarterial und Infos zur Anreise. Quasi ein Rundum-Sorglos-Paket für deinen nächsten Ausflug. Viel Spaß beim Entdecken!

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Kommentare:

  • 22. Oktober 2021

    Sehr schöne Übersicht! Als Berliner kann ich ebenso bestätigen, dass die hier herausgepickten Ausflüge zu den besten in Berlin gehören 🙂 Besonders faszinierend finde ich lost Places in und um Berlin, davon gibt es immer noch mehr als genug 🙂
    Viele Grüße,
    Victor

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