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Fahrradfahren ist gesund, gut für die Umwelt und auch noch richtig günstig. Doch gerade in Berlin kann der morgendliche Weg zur Arbeit für begeisterte Radler richtig gefährlich werden. Das Risiko lässt sich durch ein paar Tipps aber deutlich minimieren.

Radunfälle in Berlin

In Berlin passieren tagtäglich Fahrradunfälle. Rund 80 % der Radfahrer stoßen mit Kraftfahrzeugen zusammen. Oftmals sind sie aber gar nicht die Verursacher der Unfälle. Das gilt insbesondere für die Unfälle mit Personenschaden. Sich zu schützen, bedeutet also nicht nur selbst, den Verkehrsregeln zu folgen, sondern auch vorausschauend zu fahren und für die anderen Verkehrsteilnehmer mitzudenken. Außerdem sollte das Fahrrad in einem einwandfreien Zustand sein. So kannst du schnell reagieren und dich auch in Gefahrensituationen auf dein Zweirad verlassen. Vergiss außerdem nicht den Helm! Auch wenn er deine Frisur ruiniert, er könnte dein Leben retten! Nimm lieber eine Bürste mit und richtige dir die Haare auf der Arbeit noch einmal.

In zweiter Reihe parkende Autos, Lieferwagen und Taxis erschweren das Radfahren in Deutschlands Hauptstadt zusätzlich. Wenn du auch noch morgens zur gleichen Zeit wie alle anderen zur Arbeit fährst, wirst du außerdem auch um andere Fahrradfahrer herumfahren müssen. Wenn dich das alles noch nicht abgeschreckt hat und du wild entschlossen bist, in Zukunft auf dem Drahtesel deine Wege zu beschreiten, findest du hier ein paar nützliche Tipps, wie du deine Sicherheit erhöhen kannst.

Halte dein Fahrrad instand

Eine gute Beleuchtung ist deine Lebensversicherung. Das gilt insbesondere dann, wenn du früh morgens oder spät abends im Dunkeln fährst. Sorgen dafür, dass sie immer einwandfrei funktioniert. Das erspart dir nicht nur empfindliche Bußgelder, sondern sorgt dafür, dass dich Autofahrer besser sehen können. Zusätzliche Reflektoren am Rahmen und an den Reifen verbessern deine Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Außerdem gibt es spezielles Fahrradhelmzubehör wie zum Beispiel kleine Plug-in-Leds für die Aussparung am Hinterkopf. Achte außerdem darauf, dass deine Bremsen immer in einem Top-Zustand sind und lass sie gelegentlich im Fahrradladen checken oder erneuern.

Richtungswechsel anzeigen

Zeige anderen Verkehrsteilnehmern, dass du vorhast abzubiegen. Im Gegensatz zu Autofahrern besitzt du keinen Blinker. Deswegen gelten nach wie vor Handzeichen als geeignete Richtungsanzeige für Fahrradfahrer. Bevor zu abbiegst, solltest du jedes Mal einen Blick nach hinten über die Schulter werfen. Dein Gehör wird dir zwar verraten, wenn ein Auto von hinten angefahren kommt. Einen zweiten, schnelleren Radfahrer oder einen E-Roller wirst du aber wahrscheinlich nicht hören. Hinzu kommt, dass mittlerweile auch immer mehr E-Autos auf den Straßen Berlins unterwegs sind.

Autotüren meiden

Sich plötzlich öffnende Autotüren sind der Albtraum vieler Fahrradfahrer in Berlin. Je nach Geschwindigkeit können sie zu schweren Verletzungen führen. Versuche wenn möglich Abstand zu halten. Oft ist das nicht möglich. Bereite dich deswegen immer darauf vor, plötzlich auszuweichen oder zu bremsen.

Rechne mit den Fehlern anderer

Es mag nicht fair sein, aber beim Fahrradfahren durch Berlin solltest du dich stets defensiv verhalten und möglichst vorausschauend fahren. Rechne jederzeit damit, dass dir der abbiegende Lkw die Vorfahrt nehmen oder dass dich der Pkw neben dir in der Schlange an der Ampel im toten Winkel nicht sieht. Bei einem Zusammenstoß wirst du den Kürzeren ziehen. Bestehe deswegen nicht zwingend auf dein Recht. Wenn du den Weg eines Kraftfahrzeuges kreuzt, kannst du versuchen, mit dem Fahrer Blickkontakt aufzunehmen. Dann bist du relativ sicher, dass er dich gesehen hat.

An der Ampel immer nach vorne stellen

Du stehst neben einem Auto an der Ampel an. Sie springt auf Grün und du möchtest geradeaus weiterfahren. Der Autofahrer biegt nach rechts ab und übersieht dich, weil du dich im toten Winkel befunden hast. Das kann schlimm ausgehen und endet nicht selten im Krankenhaus. Vergewissere dich deswegen immer, dass der Autofahrer die Chance hat, dich zu sehen. Stelle dich so weit nach vorne, wie es geht. Wenn du doch auf Höhe der Motorhaube befindest, kann dich der Autofahrer sehen. Er wird warten, bis du losgefahren bist und erst dann abbiegen.

Im Zweifelsfall langsam fahren

In Situationen, die dir gefährlich erscheinen, solltest du ein wenig das Tempo herausnehmen. Fahre lieber etwas langsamer und komme dafür sicher auf der Arbeit oder zu Hause an. Dort, wo Fahrradwege gut ausgebaut sind und es eigene Spuren für Zweiräder gibt, kannst du gerne wieder Gas geben.

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