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Anreise: RE2 nach Cottbus, dann RE18 nach Dresden-Neustadt bis Ortrand
Länge: 41km
Dauer: 3h

Die Kombination aus Natur, Kultur und einer gesunden Portion sportlicher Betätigung ist für viele Radfahrer der ideale Mix für einen perfekten Urlaub. Genau diese Kombination erwartet einen entlang des Berlin-Dresden Radweges. In diesem Blog-Beitrag möchte ich von meiner eigenen Erfahrung auf diesem wunderbaren Weg erzählen, genauer gesagt von meiner Radtour von Ortrand nach Dresden. Ich wollte mit Freundinnen in Sachsen campen fahren und so haben wir das wieder einmal verbunden mit einer Radtour.

Hier geht’s zu unserer Radtour im letzten Jahr: Dahme-Radweg Etappe 1 von Köpenick nach Königs Wusterhausen

Gallaway Rinder auf dem Berlin-Dresden RadwegAls ich online auf der Suche nach einer geeigneten Strecke war, stieß ich auf den Berlin-Dresden-Radweg, einer Initiative des ADFC Sachsen. Der Radweg Berlin-Dresden ist bisher noch ein Routenvorschlag für Fahrradtouren zwischen Berlin und Dresden. Die Strecke ist insgesamt 251 km lang zwischen dem Brandenburger Tor in Berlin und der Frauenkirche in Dresden. Eine Beschilderung gibt es bisher noch nicht, daher habe ich mir die Route vorab wieder in komoot gespeichert. Grundsätzlich ist die Strecke gut befahrbar: Alle Wege (bis auf kleine Ausnahmen) sind asphaltiert. Leider gibt es noch wenig reine Radwege. Man fährt häufig direkt auf der Straßen, obschon es nur in wenigen Ausnahmen viel Verkehr gab.

Gut ausgebaute Radwege auf dem Berlin-Dresden-RadwegAber von vorn. Wir sind natürlich nicht die ganze Strecke geradelt. Wie wollten es gemütlich. Daher sind wir mit dem Zug nach Ortrand gefahren. In dem malerischen Städtchen Ortrand, das ca. 50 Kilometer nordwestlich von Dresden liegt, ging es los. Wir laden unsere vollgepackten Fahrräder aus dem Zug und wir starten auf dem Berlin-Dresden Radweg. Direkt hinter dem Bahnhof fuhren wir auf einer Kopfsteinpflasterstraße entlang. Na das geht ja gut los. Das sollte aber das erste und letzte Stück Kopfsteinplaster auf dieser Strecke sein. Kurz vor Böhla fahren wir dann auf den eigentlichen Berlin-Dresden Radweg. In Böhla erwartet uns ein idyillischer Dorfteich mit Schwänen. Urlaubsfeeling stellt sich ein.

Dorfteich Böhla am Berlin-Dresden-RadwegDie ersten Kilometer führen uns durch sanfte Hügel und idyllische Landschaften, vorbei an kleinen Dörfern und Bauernhöfen. Komoot weist uns den Weg und sorgt für eine entspannte Fahrt, ohne sich Gedanken über die Wegfindung machen zu müssen. Kurz vor Ponickau eine Wiese mit Gallaway Rindern samt Kälbern. Wir mussten natürlich absteigen und mal hallo sagen. Zuckersüß.

Zwischen Ponickau und Liega erwartet uns eine starke Steigung. Ich musste absteigen, meine Freundinnen haben durchgezogen. Ich war fix und alle. Wir waren bereit für eine Pause. Und im nächsten Ort Thiendorf wurden wir auch schon fündig.

Gastro-Tipp:
Landgasthof Thiendorf, Kamenzer Str. 10, 01561 Thiendorf
Lindis Schlemmerstube, Zum Großteich 14, 01561 Thiendorf

Wir stärkten uns mit Bratkartoffeln und Fisch und schwungen uns wieder auf die Räder. Am Großteich Zschorna radelten wir auf einer tollen Straße mitten durch die beiden Teiche. Idylle pur. Danach ging es ein Stück direkt neben der Autobahn entlang. Der Weg war super, die Lautstärke nicht so.

Berlin-Dresden-RadwegWir kamen nach Radeburg. Ein süßes Städtchen mit kleinem Dorfkern. Wir fragten eine Passantin nach einem Café und wurden zur Bäckerei Mensch Martin gelotst. Hier legten wir eine Pause mit Eiskafee und Kuchen ein. Die anderen Gäste beäugten unsere bepackten Räder und fragten, wohin wir denn radeln würden. Frisch gestärkt radeltn wir weiter nach Berbisdorf. Wir schauten uns das schöne Wasser-Schloss an und radelten idyllisch weiter entlang von Teichen und alten Häusern. Auf dem Weg nach Bärnsdorf gab es endlich einen richtigen Radweg, der von der Landstraße getrennt ist.

Bärnsdorf auf dem Berlin-Dresden-RadwegBärnsdorf ist ebenfalls ganz zuckersüß. Vom Dorfteich hat man einen schönen Ausblick auf die Stadtsilouhette. In Volkersdorf waren wir dann auch schon am ersten Ziel, dem Campingplatz Waldteichfreunde. Hier zelteten wir für 3 Nächte umgeben von Natur und Fischteichen.

Nach 3 entspannten Tagen ging es dann weiter Richtung Dresden. Von Volkersdorf radelten wir immer nur geradeaus. Am Anfang gab es noch wenige Anstiege, aber danach konnte man sich wunderbar runterollen lassen. Das freut des Radlers-Herz.

Wir hatten noch etwa 1.5h bis unser Zug zurück nach Berlin ging, daher radelt wir noch durch die schönen Straßen der Dresdener Neustadt und kehrten nochmal ein.

Gastro-Tipp:
Restaurant Wenzel, Königstraße 1, 01097 Dresden
Unbedingt die Knödel-Pommes probieren!

Fazit:
Die Radtour entlang des Berlin-Dresden Radweges von Ortrand nach Dresden hat mich mit einem unvergleichlichen Mix aus Naturschönheit und süßen Dörfern begeistert. Der Weg bietet die perfekte Balance zwischen sportlicher Betätigung und Entdeckungstouren. Die Strecke ist gut ausgebaut und ermöglicht eine relativ entspannte Fahrt, bis auf ein paar Hügel. Der Berlin-Dresden Radweg ist wirklich schön und eignet sich perfekt für Radfahrende aller Niveaus.

 

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